Eine effektive Entscheidungsfindung ist die, die sich an Ihren Kunden ausrichtet

Wie viele Ihrer Entscheidungen sind gut und schnell?

Oder mal anders gefragt, welche Ihrer Entscheidungen hängen in einer administrativen Schleife? Wer ist bei Ihnen in Entscheidungen involviert, bietet aber keinen sachlichen Mehrwert? Wie schnell sind Ihre Entscheidungen, aus Sicht Ihrer Kunden?

Wer sollte eigentlich in den Entscheidungsprozess involviert sein und auf welche Basis sollten die Entscheidungen getroffen werden?

Ein neuer Umgang mit Entscheidungsfindung

Werden Manager gefragt, was Ihre Hauptaufgabe ist, antworten viele: „Entscheidungen treffen!“. Fragt man nach, ob sie sich denn auch ausreichend genug mit dem jeweiligen Thema beschäftigt haben, erfährt man, dass Ihnen dazu häufig die Zeit fehlt oder sie fachlich nicht immer das notwendige Wissen besitzen.

Wie mit diesem Dilemma umgehen?

Wir haben kürzlich ein Unternehmen kennengelernt, welches anders mit Entscheidungen umgeht. Zunächst hat das Unternehmen für sich einen eindeutigen Zweck definiert. Mit einer sehr klaren Definition für was sie bei ihrem Kunden stehen wollen und wie die zukünftige Entwicklung aussieht. Dieser Unternehmenszweck war die Basis für die Mitarbeiter, Ihren eigenen, individuellen Zweck ableiten zu können. Sie wissen sehr genau, wofür Sie wirklich da sind. Sie kennen Ihren Beitrag für die Erfüllung des Zwecks des Unternehmens. Sie kennen Ihren Bereich und sind verantwortlich für die weitere Entwicklung. Notwendige Entscheidungen können so, mit dem eigenen Zweck und dem des Unternehmens, abgeglichen werden.

Entscheidungen über mehrere Bereiche und Personen

Sind auch andere Personen von der Umsetzung einer Entscheidung betroffen, muss mit Ihnen darüber gesprochen werden. So wird sichergestellt, dass alle Betroffenen rechtzeitig informiert sind. Zudem können Bedenken, Bemerkungen und Ergänzungen rechtzeitig geäußert werden. So wird die Basis für bestmögliche Entscheidungen sichergestellt. Dieser Prozess wird Beratungsprozess genannt, ist aber nicht zu verwechseln mit einem demokratischen Prozess. Es ist nicht notwendig, dass alle dieser Entscheidung zustimmen oder sie gutheißen. Es soll aber immer sichergestellt werden, dass alle die von der Entscheidung betroffen sind, im Vorfeld, informiert werden und jeder sich bestmöglich in die Entscheidung einbringen kann. Immer im Abgleich mit dem Zweck des Unternehmens.

Ergänzt man den Beratungsprozess um weitere Faktoren, wie z.B. involvierte Funktionen für bestimmte Investitionssummen oder die Klärung weiterer Fachthemen, wie rechtliche oder steuerliche Aspekte, ergeben sich für die Mitarbeiter eindeutige Rahmenbedingungen, für Entscheidungen.  Diese fehlen immer noch in vielen Unternehmen und machen es deshalb so schwer, Gründe für oder gegen eine Entscheidung nachvollziehen zu können.

Reduzieren Sie den administrativen Aufwand für Entscheidungen und richten diese neu aus, auf Ihre Kunden. So stellen Sie sicher, dass ihr Unternehmen kundenzentrisch agiert und Kundenerlebnisse, in allen Bereichen, möglich werden.

By |2018-04-12T10:15:31+00:00April 11th, 2018|Alle, Organisationsentwicklung|

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