Mit einer höheren Komplexität Ihrer Organisation die Zukunft gestalten

Dynamischere Märkte werden die Arbeitswelt nachhaltig verändern.

Die Digitalisierung beeinflusst unsere Welt und die Komplexität und Dynamik nimmt immer weiter zu. Wir erleben täglich erweiterte Möglichkeiten, die uns neue Technologien zur Verfügung stellen. Als Privatpersonen können wir selber entscheiden, was wir machen wollen und was nicht. Diese Entscheidungen sind sehr individuell und hängen vom jeweiligen Nutzen ab.

Aber wie verhält es sich in einem Unternehmen, wie kann sichergestellt werden, dass alle relevanten Veränderungen erkannt werden? Und das geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um auf diese zu reagieren?

Der Kybernetiker William Ross Ashby hat dazu Mitte des letzten Jahrhunderts bereits erkannt: Je höher die Komplexität eines Systems im Außen wird, desto höher muss sie auch im Inneren sein. Was bedeutet eine höhere innere Komplexität? Sie beschreibt eine höhere soziale Vernetzung, eine Steigerung der Kommunikationsmöglichkeiten.

Übertragen wir diesen Gedanken auf ein Unternehmen. Dann bedeutet es, dass jeder der eine Veränderung erfährt, auf jeden in der Organisation zugehen kann, um Lösungen zu erarbeiten. Eine Veränderung kann alles Mögliche sein, eine neue Produktanfrage, ein außergewöhnlicher Servicefall oder eine neue technologische, gesellschaftliche oder methodische Entwicklung, die bisherige Prozesse in Frage stellt und eine Neuausrichtung nötig macht.

Nehmen auch bei Ihnen diese Veränderungen zu? Und wie reagieren Sie darauf?

Viele Unternehmen sind noch immer sehr hierarchisch strukturiert. Damit ist häufig ausgeschlossen, dass jeder Mitarbeiter auf jeden anderen Kollegen im Unternehmen zugehen kann. Überraschungen, Probleme und Aufgaben werden so häufig nicht besprochen und bearbeitet. Bei hierarchischen Organisationen bleibt die Veränderung erst mal in einem Team, einer Abteilung oder Bereich. Der Vorgesetzte entscheidet dann, wie damit umgegangen wird. Ob und wie er es bearbeitet, ist sehr individuell.

Erkennen Sie die Schwachstellen dieser „traditionellen Art“ der Bearbeitung? Sie ist langsam. Zudem wechselt die Verantwortung, von demjenigen der eine Veränderung im außen erfährt, auf seinen Chef. Der Mitarbeiter ist dann erst mal von diesem Thema entbunden.

Es wird Zeit für eine hierarchieübergreifende Kooperation

Wie wäre es, wenn jeder der mit Veränderungen im Außen zu tun hat, auch direkt die Lösung erarbeitet? Entweder allein oder mit den notwendigen Fachleuten, egal aus welchem Bereich. Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit jeder Mitarbeiter diese Verantwortung übernimmt und jeder Kollege, der angesprochen wird, auch kooperativ an einer Lösung mitentwickelt?

Wie in vielen FluidCulture Blogbeiträgen immer wieder erwähnt, ist die Ausrichtung des Unternehmens auf einen gemeinsamen, sinnvollen Zweck sehr hilfreich. Dieser sollte zumindest kundenzentrisch sein. So kann jede Veränderung, die in die Organisation gelangt, von allen Beteiligten, mit dem Zweck abgeglichen werden. So wird bestmöglich sichergestellt, wie mit dieser Veränderung umgegangen wird und welche Lösung erarbeitet wird.

Ein solches Vorgehen braucht ein neues Verständnis über den Umgang mit Informationen. Zum einen muss alles Wissen zu den fachlichen Themen verfügbar sein und zum anderen muss bekannt sein, wer welches Knowhow und welche Methodenkompetenz hat. So kann die beste Lösung erarbeitet werden.

Mitarbeiter müssen sich sicher fühlen, so selbstständig vorgehen zu können. Eine Lösung zu erarbeiten, für ein Thema, welches es bisher so nicht gegeben hat, ist neu und unbekannt. Fehlschläge nicht ausgeschlossen. Um jederzeit einen Kollegen ansprechen zu können muss es einen respektvollen Umgang miteinander geben. Das Erarbeiten von Lösungen im Team gelingt umso besser, je geringer die Egoismen ausfallen. Rahmenbedingungen, die teamorientiertes Handeln und Denken fördern, müssen gestärkt werden.

Einhergehend mit dieser neuen Art der Bearbeitung, sollte das Verständnis der Führungsrichtung für Veränderungen angepasst werden. Von außen nach innen. Derjenige der den Kontakt zum Markt hat, zum Kunden, zu der Veränderung, führt die Lösung herbei. Seine Rolle wird machtvoller. Kollegen, die sich eher im inneren befinden, sind dann die Umsetzer für die Lösung.

Im Rahmen der FluidCulture 44-Methode bieten wir zahlreiche Themengebiete, um eine neue Form der Kooperation zu entwickeln. Ziel ist es Ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern und eine nachhaltige Wertschöpfung in den Mittelpunkt zu stellen. Die Entwicklung findet dabei immer in kleinen, iterativen Schritten statt. Sie berücksichtigt dabei die Historie eines Unternehmens, genauso wie die branchenspezifischen Rahmenbedingungen. Jedes Unternehmen ist individuell aufgestellt und hat seine eigene DNA. Diese muss bei der Weiterentwicklung berücksichtigt werden.

Lassen Sie sich individuell beraten!

By | 2018-05-03T10:02:55+00:00 Mai 2nd, 2018|Alle, Organisationsentwicklung|

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